Was macht eigentlich eine Umweltstation?

Und warum?

Foto: Thomas Staab
Foto: Thomas Staab
Foto: Martina Widuch
Foto: Martina Widuch

Umweltstationen (oder auch Umweltzentren) sind Einrichtungen, in denen Umweltbildung und Umweltbewusstsein gefördert werden sollen. 

Dabei sollen alle Alters-, Bildungs- und Bevölkerungsschichten mit verschiedenen Programmen angesprochen werden. Ob nun Kindergärten, Grundschulen, weiterführende Schulen oder Studium, ob Familien, Verbände oder Jugendgruppen, ob Teilnehmer mit Handicap oder Migrationshintergrund, ob Naturkundler oder "Stadtpflanze" - allen werden Themen wie Ökologie, Naturschutz, Umweltbildung, Ernährung oder Klima durch angepasste Herangehensweisen näher gebracht. Dies geht von Vorträgen und Seminaren über Spiele hin zu Wanderungen und Exkursionen im Freien.

 

Im Vordergrund steht dabei das Ziel der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Rahmen der Agenda 30 der Vereinten Nationen. Der Bevölkerung sollen die nötigen Kompetenzen und Einstellungen für nachhaltige Entwicklung vermittelt werden, damit künftige Generationen noch eine lebenswerte und gestaltbare Zukunft haben. Zudem soll verdeutlicht werden, welche Auswirkungen das persönliche Handeln heute schon auf Menschen anderer Erdkreise hat.

 

Kurz gesagt:

"Heute nicht auf Kosten von morgen, hier nicht auf Kosten von anderswo leben."

 

Das haben sich auch die drei Umweltstationen Lindenhof, Fuchsenwiese und die Station Helmbrechts auf die Fahnen geschrieben und informieren und lehren mit Naturerlebnispfaden, Veranstaltungsprogrammen, großen abwechslungsreichen Außenflächen, Experimentierfeldern, Beobachtungsständen und vielem mehr über die unterschiedlichsten Umweltthemen.